Winterbilder_Tipps

Tipps für gelungene Winterfotos – Teil 2

Der Winter ist zwar für Fotografen bezüglich Kameraeinstellung und Equipment eine Herausforderung, wie ich bereits im letzten Beitrag berichtet habe. Doch die Motive, die sich anbieten, sind ein Traum!

Zu welcher Zeit soll man im Winter Fotos machen?

Die frühen Morgenstunden oder abends sind der perfekte Zeitpunkt für Fotos, welche die winterliche Atmosphäre widerspiegeln. Im Winter steht die Sonne tief, geht früher unter und kommt später wieder hervor. Dann erhält man schöne Schatten und die Landschaft wirkt kühl durch die aufgehende- oder untergehende Sonne. Lasst euch nicht abschrecken von Nebel und Frost. Gerade morgens früh kommen so wunderschöne Motive zustande!

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Warum man ein Stativ verwenden soll

Bei der Landschaftsfotografie sollte man auf keinen Fall auf ein Stativ verzichten. Klar, es ist natürlich immer eine zusätzliche Last zum Tragen. Doch es lohnt sich, um scharfe, hochwertige Bilder zu bekommen. Gerade an Winterabenden, wenn das Sonnenlicht nachlässt.

Reflexionen im Schnee

Es kann schnell zur Herausforderung werden, im Schnee zu fotografieren. Die Lichtreflexion im Schnee führen schnell zu überbelichteten Fotos. Im ersten Blogbeitrag zu diesem Thema habe ich schon erwähnt, dass man im RAW-Format fotografieren soll, um den Weiss-Abgleich manuell zu bearbeiten. Nur so wirkt der Schnee auf dem Bild auch schneeweiss. Denn das Problem liegt wie gesagt in der Reflexion des Lichtes: Ist der Himmel blau und wolkenlos, hat oft auch der Schnee einen leichten Blaustich, und im Schatten wirkt er oftmals grau.

Mit dem manuellen Weiss-Abgleich kann man dieses Problem umgehen. Dann kann man nämlich einen Punkt in der Landschaft als Referenzweiss einstellen, und die Kamera passt die anderen Farbbereiche im Bild an dieses Weiss an. Mit der Plus- bzw. Minus-Taste an der Kamera könnt ihr den Lichtwert EV (exposure value) und somit die Helligkeit anpassen. Experimentiert ausserdem mit dem Blitz, indem ihr ihn in einem Foto ausschaltet und im nächsten wieder einschaltet.

Traumhafte Motive im Schnee

Vermeidet Fotos, die nur eine weisse Winterlandschaft, beispielsweise ein verschneites Feld, darstellen. Sobald im Vordergrund ein Zaun, einzelne Tannenbäume und vielleicht sogar Menschen zu sehen sind, wirkt das Bild spannender. Es kommt auf die kleinen Details drauf an!

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Was ihr übrigens auch einmal ausprobieren könnt, ist gezielt gegen das Licht zu fotografieren. Manchmal gibt das einen interessanten Effekt. Auch tolle Motive sind z.B. Schneemänner, eine Schneeballschlacht, eine Rodelfahrt, Skifahrer, glitzernde Eiszapfen und  Sonnenaufgänge. Diese passen perfekt zu einer romantischen Winterstimmung.

Schneeflocken fotografieren

Will man eine einzelne Schneeflocke, also einen einzelnen, winzigen Schneekristall fotografieren, braucht man vor allem eines: Geduld. Bis man nur schon einen brauchbaren eingefangen hat, ohne dass er direkt schmilzt, setzt ausserdem sehr kalte Temperaturen voraus. Viel Geduld braucht es auch, bis man die optimale Kameraeinstellung gefunden hat. Verwendet unbedingt einen Blitz oder ein Stativ!

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